Ingobus - Familien-Partei spricht sich für attraktiveren Ingobus aus

      Heute abend stand dieser Postgelbe Iveco Crossway LE am Rendezvous-Platz.
      Er war dort zu Testzwecken der SMO abgestellt.
      Laut eines Zeitungsartikels (ich hab es so erzählt bekommen), geht es hierbei um Neuanschaffungen für den ingo, die die bisherigen Setra-Busse in naher Zukunft ablösen sollen.
      Sofern darüber jemand was genaueres weiß, bitte ergänzen!
      [URL=http://www.directupload.net][/url]
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      Saarland - Großes Chaos ensteht immer im Kleinen! 8|

      Ingobus - Familien-Partei spricht sich für attraktiveren Ingobus aus

      danke @Tommy für den ergänzenden Artikel.

      ich eröffne an der Stelle dazu hier mal ein neues Thema

      Bitte den Post im Bildermischmassch aus dem Saarland Teil 3 hierer verschieben. :-)

      Wie man sieht, ging es hier tatsächlich nicht um einen "dem Bedarf gerechten" Bustyp, sondern um die Frage der Kosten.
      Es zeigt, das sich Sparen am falschen Ende am Schluss doch nicht auszahlt.
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      Ein Vorteil (von den Kosten mal abgesehen), den ich bei dem gezeigten Iveco Crossway LE sehe, sind die Innenschwenktüren. Diese machen bei einem Stadtverkehr auf jeden Fall mehr Sinn. Generell frage ich mich aber bis heute (es gab vor ca. einem Jahr ja schon mal einen Artikel über die Ingo-Busse), warum die Stadt St. Ingbert Überlandbusse auf dem Ingo vorschreibt und nicht etwa Stadtbusse mit Überlandausstattung?

      Aber noch ein Wort zum Artikel: "Das Stadtbus-Konzept verursache nach Aussage des Betreibers und der Verwaltung pro Jahr höhere fünf- bis sechsstellige Betriebskosten als die derzeit eingesetzten als Überlandbusse empfundenen Fahrzeuge." heißt es dort... das ist meiner Meinung nach ziemlich blöd formuliert. Fünf- bis Sechsstellig heißt für mich zwischen 10.000 und 999.999. Wie hoch die Betriebskosten bei den alten Ingos waren, wird hierbei nicht genannt, stattdessen diese sehr ungenaue Zahl. Der Leser, der den Artikel nicht richtig liest, sondern nur kurz überfliegt, könnte außerdem "höhere fünf- bis sechsFACHE Betriebskosten" lesen, quasi ein "Freudscher Verleser", wenn man so will.

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      Elon schrieb:

      Generell frage ich mich aber bis heute (es gab vor ca. einem Jahr ja schon mal einen Artikel über die Ingo-Busse), warum die Stadt St. Ingbert Überlandbusse auf dem Ingo vorschreibt und nicht etwa Stadtbusse mit Überlandausstattung?
      Genau die Frage stelle ich mir auch. Mit ganz normalen Stadtbussen wäre es doch auch getan. St. Ingbert ist ja nicht so groß, dass man außergewöhnlich lang im Bus sitzen würde und besonders komfortable Ausstattung benötigt.

      Der Crossway LE hat (in der gezeigten Ausführung) gegenüber dem S 415 LE immerhin den Vorzug der auch vorn zweiflügligen und weniger langsam arbeitenden Türen. Aber Probleme wie enger Gang, Sitze auf Podesten, Treppe zum Heckbereich etc. betreffen auch den Crossway LE. Wenn überhaupt LE, sollte man doch einen echten Stadt-LE wählen, der also im Niederflurbereich eher wenige Sitze, keine Podeste, viel Stehfläche, ggf. mit Klappsitze, aufweist. Einen solchen Typ haben wohl weder Setra noch Iveco im Angebot, aber es gibt ja genug andere Anbieter.
      What the hell do I know about cooking a shirt?

      zv0486 schrieb:

      Genau die Frage stelle ich mir auch. Mit ganz normalen Stadtbussen wäre es doch auch getan. St. Ingbert ist ja nicht so groß, dass man außergewöhnlich lang im Bus sitzen würde und besonders komfortable Ausstattung benötigt.

      Der Crossway LE hat (in der gezeigten Ausführung) gegenüber dem S 415 LE immerhin den Vorzug der auch vorn zweiflügligen und weniger langsam arbeitenden Türen. Aber Probleme wie enger Gang, Sitze auf Podesten, Treppe zum Heckbereich etc. betreffen auch den Crossway LE. Wenn überhaupt LE, sollte man doch einen echten Stadt-LE wählen, der also im Niederflurbereich eher wenige Sitze, keine Podeste, viel Stehfläche, ggf. mit Klappsitze, aufweist. Einen solchen Typ haben wohl weder Setra noch Iveco im Angebot, aber es gibt ja genug andere Anbieter.


      Hier wird deutlich, dass man bei der Ausschreibung im Stadtrat diesbezüglich nicht richtig nachgedacht hat, was im Artikel von SMO-Chef Bach auch entsprechend kritisiert wird, es war chaotisch, typisch St. Ingbert.
      Ein geeigneter LE Stadtbus wäre meiner Meinung nach im Idealfall ein Citaro LE, aber ich glaube mal nicht, dass im Entscheidungsfall die Stadt/Komune das Geld für 7 Citaros erübrigen wird es ging (so mein Kentnisstand) in der damaligen Ausschreibung auch um das Kriterium von 45 Sitzplätzen, was eben den Setra begünstigte.
      Aber auch der Crossway diese Kapazität in der LE Ausführung bietet und ich mich hier frage, wieso man sich nicht schon damals für diese Möglichkeit entschied, so hätte man sich diese Kosten nun wohl gespart, Dummheit wird bestraft.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „IGB stirbt aus“ ()

      Die Ausschreibung kam damals ja nicht von der Stadt St. Ingbert sondern vom Saarpfalz-Kreis. Hier hat man bei den Fahrzeugen für den Stadtverkehr St. Ingbert einfach nicht aufgepasst.

      Ich verstehe aber nicht, was es mit Dummheit zu tun hat, wenn man sich bei der Neuanschaffung eines Bustyps für das Modell eines renommierten Herstellers entscheidet, der ja wie das Konkurrenzmodell den Vorgaben der Ausschreibung entspricht.
      593 Rentrisch


      Status: langsam wird's ruhiger



      Tommy schrieb:

      Die Ausschreibung kam damals ja nicht von der Stadt St. Ingbert sondern vom Saarpfalz-Kreis. Hier hat man bei den Fahrzeugen für den Stadtverkehr St. Ingbert einfach nicht aufgepasst.

      Ich verstehe aber nicht, was es mit Dummheit zu tun hat, wenn man sich bei der Neuanschaffung eines Bustyps für das Modell eines renommierten Herstellers entscheidet, der ja wie das Konkurrenzmodell den Vorgaben der Ausschreibung entspricht.


      Du hast Dir die Frage doch damit beantwortet, wenn Du schreibst man habe bei den Fahrzeugen einfach nicht aufgepasst.
      Und dann steht alles auch in dem Artikel drin.
      Man hätte damit eben Zeitnah entsprechend die Tauglichkeit prüfen müssen, um dann eine entsprechende Entscheidung zu treffen, das hat nichts mit einem renomierten oder unrenomierten Hersteller zu tun das wurde hier de facto verschlafen, ganz einfach.
      Und genau darum geht es ja nun bei der Entscheidung für Neufahrzeuge, die "Dem Bedarf entsprechend"sind auch.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „IGB stirbt aus“ ()

      Ich kann dem Ganzen nicht ganz folgen. St. Ingbert ist für mich fremdes Pflaster. Es kann auch sein das der Artikel bei mir nicht vollständig angezeigt wird.
      Wie sind die Busse eigentlich ausgelastet ? Sind die Busse zu klein oder zu groß ? Zu Anfang gab es Midibusse, braucht man jetzt Gelenkbusse? Fehlen Stehplätze oder Plätze für Rollatoren und Kinderwagen ? Sind die Fahrgäste nicht mobil genug um einen Sitzplatz auf Podesten zu erklimmen und wie machen die das wenn der Pensionärsverein mit dem Reisebus (Doppelstock) einen Ausflug macht ? Sind die Kosten zu hoch oder versucht eine Partei sich nur zu profilieren? Beschweren sich die Nutzer oder mehr die Stadtverwaltung ?
      ​St Ingbert hat immerhin ein Stadtbuskonzept. Da sind sie schon mal weiter als andere Kleinstädte und Kommunen.

      Ralf Möller schrieb:

      Ich kann dem Ganzen nicht ganz folgen. St. Ingbert ist für mich fremdes Pflaster. Es kann auch sein das der Artikel bei mir nicht vollständig angezeigt wird.
      Wie sind die Busse eigentlich ausgelastet ? Sind die Busse zu klein oder zu groß ? Zu Anfang gab es Midibusse, braucht man jetzt Gelenkbusse? Fehlen Stehplätze oder Plätze für Rollatoren und Kinderwagen ? Sind die Fahrgäste nicht mobil genug um einen Sitzplatz auf Podesten zu erklimmen und wie machen die das wenn der Pensionärsverein mit dem Reisebus (Doppelstock) einen Ausflug macht ? Sind die Kosten zu hoch oder versucht eine Partei sich nur zu profilieren? Beschweren sich die Nutzer oder mehr die Stadtverwaltung ?
      ​St Ingbert hat immerhin ein Stadtbuskonzept. Da sind sie schon mal weiter als andere Kleinstädte und Kommunen.

      Da hat eine Hand voll Leute Rabatz gemacht und das wird jetzt politisch ausgeschlachtet. Viel Lärm um nichts! Jammern auf hohem Niveau!!
      Viele andere Mittelzentren wären froh, sie hätten solche "Probleme".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „busjob“ ()

      IGB stirbt aus schrieb:


      Du hast Dir die Frage doch damit beantwortet, wenn Du schreibst man habe bei den Fahrzeugen einfach nicht aufgepasst.
      Und dann steht alles auch in dem Artikel drin.
      Man hätte damit eben Zeitnah entsprechend die Tauglichkeit prüfen müssen, um dann eine entsprechende Entscheidung zu treffen, das hat nichts mit einem renomierten oder unrenomierten Hersteller zu tun das wurde hier de facto verschlafen, ganz einfach.
      Und genau darum geht es ja nun bei der Entscheidung für Neufahrzeuge, die "Dem Bedarf entsprechend"sind auch.

      Nein, meine Frage habe ich mir nicht selbst beantwortet.

      Nochmal: St. Ingbert war an der Ausschreibung nicht beteiligt, das machte der Saarpfalz-Kreis. Saar-Mobil (Geschäftsführer Bach) hat sich zwar gewundert über die Fahrzeuge, aber wenn es so gewünscht wird in der Ausschreibung, so what?

      Dann hat man ausschreibungskonforme Busse bestellt über die jetzt einige Menschen meckern. Was hat das nun mit Dummheit zu tun? Erklär‘s mir bitte.

      Zwischen Bekanntgabe der Ausschreibung und Betriebsbeginn soll man deiner Ansicht nach noch Fahrzeuge testen, ob sie tauglich sind? So viel Zeit bleibt nicht. Ein Unternehmen, dass sich mit der Ausschreibung entsprechenden Fahrzeugen bewirbt muss doch davon ausgehen können, dass sie tauglich sind, oder?
      593 Rentrisch


      Status: langsam wird's ruhiger



      Tommy schrieb:

      IGB stirbt aus schrieb:


      Du hast Dir die Frage doch damit beantwortet, wenn Du schreibst man habe bei den Fahrzeugen einfach nicht aufgepasst.
      Und dann steht alles auch in dem Artikel drin.
      Man hätte damit eben Zeitnah entsprechend die Tauglichkeit prüfen müssen, um dann eine entsprechende Entscheidung zu treffen, das hat nichts mit einem renomierten oder unrenomierten Hersteller zu tun das wurde hier de facto verschlafen, ganz einfach.
      Und genau darum geht es ja nun bei der Entscheidung für Neufahrzeuge, die "Dem Bedarf entsprechend"sind auch.

      Nein, meine Frage habe ich mir nicht selbst beantwortet.

      Nochmal: St. Ingbert war an der Ausschreibung nicht beteiligt, das machte der Saarpfalz-Kreis. Saar-Mobil (Geschäftsführer Bach) hat sich zwar gewundert über die Fahrzeuge, aber wenn es so gewünscht wird in der Ausschreibung, so what?

      Dann hat man ausschreibungskonforme Busse bestellt über die jetzt einige Menschen meckern. Was hat das nun mit Dummheit zu tun? Erklär‘s mir bitte.

      Zwischen Bekanntgabe der Ausschreibung und Betriebsbeginn soll man deiner Ansicht nach noch Fahrzeuge testen, ob sie tauglich sind? So viel Zeit bleibt nicht. Ein Unternehmen, dass sich mit der Ausschreibung entsprechenden Fahrzeugen bewirbt muss doch davon ausgehen können, dass sie tauglich sind, oder?


      Nochmal es geht nicht um das Unternehmen, sondern um die Ausschreibungskriterien, die hier dazu führen, dass es nun zu dem Problem kam, das wäre im Interesse des Saarpfalzkreises gewesen, ich wüsste nicht, das man hier expizit SMO verantwortlich macht!
      Fakt ist, es wurde was verbockt, und die Quittung zahlt man nun dafür und fertig. Das hat auch nichts damit zutun wie es von @busjob formuliert wird mit jammern auf hohem Niveu zutun, sondern mit der Tatsache, dass diese Setras für diesen Stadtverkehr in St. Ingbert schlichtweg nicht geeignet sind und warscheinlich würde man hier auch andere Töne anschlagen wenn man betroffener wäre (z.B. Rentner und Behinderte Menschen mit Gehilfe oder Mutter mit Kind), die aufgrund der Höhe nicht in oder aus dem Bus heraus kommen, aber vieleicht sind das hier auch Leute, die womöglich niemals gebrechlich, respektive alt,werden, bzw sich mit einem Kinderwagen in einen dieser Busse zurecht finden müssen.

      Das ist zwar nun auch kein Jammern auf hohem Niveau aber Tatsachen, die man eben dem Artikel auch entnehmen kann, sofern man dazu fähig ist, ihn richtig zu lesen.

      Der Saarpfalzkreis hat den Fehler gemacht und St. Ingbert würde nun im Falle einer Neuanschaffung von 7 Bussen draufzahlen!
      Saarland - Großes Chaos ensteht immer im Kleinen! 8|

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „IGB stirbt aus“ ()

      IGB stirbt aus schrieb:

      Hier wird deutlich, dass man bei der Ausschreibung im Stadtrat diesbezüglich nicht richtig nachgedacht hat, was im Artikel von SMO-Chef Bach auch entsprechend kritisiert wird, es war chaotisch, typisch St. Ingbert


      Dann erklär mir mal deine Aussage dahingehend? Wenn der Saarpfalzkreis sich über die Stadt hinwegsetzt, was hat da der Stadtrat und die Stadt falsch gemacht? Den Stadtrat als schuldigen hier hinzustellen ist dann schlichtweg falsch.

      Letztendlich war es ein Versäumnis auf Aufgabenträgerseite, ganz unabhängig wer nun wo Mist gebaut hat. Und nun wird versucht die Fehler, die gemacht wurden, auszubügeln.
      Letztendlich muss man jedoch dem Saarpfalzkreis eingestehen, dass es auch für sie als Aufgabenträger die erste Ausschreibung im großen Stil war und auch in den Verwaltungen Menschen arbeiten, die auch mal Fehler machen. Es ist halt passiert und nun wird er ausgebessert. (Natürlich kostet das nun Steuergeld, aber lieber hier, wo man dann was verbessert hat, als Geld für bodenlose Fässer wie so manche Flughäfen etc ;))
      Nächste Station: Hauptbahnhof, Mainstation. Übergang zum Regional- und Fernverkehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „feuer1998“ ()