Fragen zu verschiedenen Linien in St. Wendel

      Fragen zu verschiedenen Linien in St. Wendel

      Hallo,

      ich hätte mal ein paar Fragen zu den Linien im Raum St. Wendel, sicherlich kennen sich einige von euch dort besser aus wie ich ^^.

      Auf den Fahrplantabellen der Linie 617 steht bei manchen Fahrten, dass die Fahrt als Linie 227 kommt, bzw. als Linie 227 weiterfährt. Nun wird die 227 aber von der ORN betrieben. Ich habe bei denen auch schon nachgeschaut, dort steht dann auch bei den entsprechenden Fahrten, dass sie mit der 617 verknüpft sind. Werden diese Fahrten nun von ein und demselben Bus ausgeführt (möglicherweise von einem gemeinsamen Subunternehmen?) oder muss man doch umsteigen... so ganz erschließt sich mir das nämlich noch nicht.

      Die Fahrten der R2/627 nach Steinberg-Deckenhardt fahren ja immer zur Minute .58 ab, kommen aber erst zur Minute .59, das heißt 61 Minuten später, wieder an. Die Fahrten können folglich nicht miteinander verknüpft sein. Nun glaube ich aber kaum, dass man ein Fahrzeug jedes mal 59 Minuten stehen lässt, bis es wieder weiter geht - gehe ich also recht in der Annahme, dass die Fahrzeuge danach beispielsweise weiter auf der 603 oder 604 (oder einem Schulverstärker, etc.) fahren, oder gibt es auch Fälle, in denen das Fahrzeug 59 Minuten steht (z. B. dann, wenn der Fahrer sowieso seine Pause machen muss)?

      LG
      Elon
      Was die Linie 617 betrifft: ja, die Busse sind durchgebunden. Es kommt bei einigen wenigen Fahrten vor, dass der Bus an der Hst. Krettnich Brücke tatsächlich die Linie wechselt. Betroffen von diesen Fahrten sind die Firmen Schirra und Zarth.

      Zum Thema R2/627: Teilweise sind in die Pausen andere Fahrten eingepflegt (aber nicht 603 etc.), aber es kommt auch ein paar mal am Tag vor, dass tatsächlich eine Standzeit von 59 Minuten vorgesehen ist.
      593 Rentrisch


      Status: langsam wird's ruhiger



      Elon schrieb:



      Die Fahrten der R2/627 nach Steinberg-Deckenhardt fahren ja immer zur Minute .58 ab, kommen aber erst zur Minute .59, das heißt 61 Minuten später, wieder an. Die Fahrten können folglich nicht miteinander verknüpft sein. Nun glaube ich aber kaum, dass man ein Fahrzeug jedes mal 59 Minuten stehen lässt, bis es wieder weiter geht - gehe ich also recht in der Annahme, dass die Fahrzeuge danach beispielsweise weiter auf der 603 oder 604 (oder einem Schulverstärker, etc.) fahren, oder gibt es auch Fälle, in denen das Fahrzeug 59 Minuten steht (z. B. dann, wenn der Fahrer sowieso seine Pause machen muss)?


      In der Regel ist es tatsächlich so, dass die Fahrzeuge vom Brühlzentrum kommend in St. Wendel 59 Minuten Pause haben. Das hängt aber auch vom Wochentag ab. An verschiedenen Tagen kommt es vor, dass einzelene Fahrzeuge in dieser Pause eine kurze Stichfahrt innerhalb von St. Wendel machen. Beispiel: eine Fahrt vom Wendalinum zum Missionshaus. Aber wie weiter oben erwähnt finden diese Fahrten nicht täglich statt, weil diese vom Schulbetrieb anhängig sind.

      Nachmittags gibt es eine Ausnahme: die R2 aus Oberthal kommt in St. Wendel am ZOB an. Dann fährt der Bus direkt leer nach Oberthal, um dort als Linie 628 einzuesetzen und eine Runde Oberthal - Gronig - Oberthal zu fahren. Danach geht es leer zurück nach St. Wendel, wo das Fahrzeug nach einer kurzen Pause wieder einen Lauf R2 - 627 - R2 übernimmt. Und danach hat der Fahrer dann auch seine große Pause.

      Die Langläufer der Linie R2 sind Mo - Fr mit der Linie 602 verknüpft, was man ZOB auch ganz gut beobachten kann: der Bus kommt aus Wadern und wir dann zur 602 nach Türkismühle. In der Gegenrichtung läuft es ebenso ab.

      Die Linien 603 und 604 nicht miteinander verknüpft, da das von den Taktzeiten her einfach nicht passt. Bei der Linie 604 ist es eher so, dass ein Fahrzeug 2 Runden 604 nacheinander fährt.
      GRÜN ist die Hoffnung...

      Dieser Beitrag wurde umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben und Wörtern von weggeworfenen Spammails, geschrieben und ist daher zu 100% digital abbaubar!

      mercedes 303 schrieb:

      Ist es richtig das Man für den LK St. Wendel Geld nachzahlen musste, soll da einen Zeitungsbericht gegeben haben???


      Wenn nachgezahlt wurde, dann nur weil Verkehrsleistungen nachbestellt wurden. Und da ist im vergangenen Jahr einiges passiert: Sprinter wurden durch große Busse ersetzt, Angebote wurden ausgeweitet, zusätzliche Fahrten angeboten. Im neuen Fahrplan hat man z.B. die Linien 603 und 604 samstags massiv gestärkt. Bis Mitte 2017 fuhr auf diesen Linien samstags nur ein Sprinter City, seit dem fährt dort ein großer Bus und im neuen Fahrplan laufen diese Linien sogar viel länger: die letzte Ankunft in St. Wendel ist gegen 21 Uhr. Vorher war um 16:30 Uhr Schicht im Schacht. Das muss natürlich auch bezahlt werden.

      Hier geht der Landkreis St. Wendel meiner Meinung nach mit gutem Beispiel voran, was die Planung und Verwaltung des ÖPNV angeht.

      Selbst wenn es dazu einen Zeitungsartikel gab heißt es nicht zwingend, dass es auch der Wahrheit entspricht. Durch das weglassen einzelner Wörter (einfach um den Artikel kurz zu halten) können völlig neue Zusammenhänge und Bedeutungen entstehen.
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