SZ-Artikel "Breite Front gegen den SaarVV" (08.10.17)

      SZ-Artikel "Breite Front gegen den SaarVV" (08.10.17)

      saarbruecker-zeitung.de/saarla…en-den-saarvv_aid-5372580

      Hallo,

      die SZ hat gestern, bzw. vermutlich heute in der Druck-Ausgabe, einen Artikel über das Wabensystem, bzw. die Preiskalkulierung des SaarVV veröffentlicht. In erster Linie ging es darum, dass vor allem Schüler auf dem Schulweg mehrere (kleine) Waben durchfahren und deswegen eine teure Monatskarte bezahlen müssen. Dies zog nun einige Beschwerden gegen den SaarVV mit sich, auch der Landrat des Kreises St. Wendel fand die Wabenverteilung nicht gut. Das Hauptproblem scheinen die sehr kleinen Waben und auch die Leerwaben zu sein. Außerdem wird gefordert, das Landkreis-Schüler-Ticket ohne Preissteigerung auf das gesamte Saarland zu erweitern.

      Im nördlichen Teil vom Saarland kann ich dies stellenweise wirklich nachvollziehen: Während es beispielsweise die Großwabe Saarbrücken gibt, oder es in Neunkirchen nur wenige sehr große Waben gibt (man hat z. B. Merchweiler und Illingen zu einer Wabe zusammengefügt), gibt es in St. Wendel fast für jeden Ort eine eigene Wabe. So haben z. B. Marpingen und Alsweiler getrennte Waben, obwohl Alsweiler ein Ortsteil von Marpingen ist. Fährt man so beispielsweise mit der R12 von Marpingen nach St. Wendel, bezahlt man gleich Preisstufe 4.

      Als problematisch werden oft auch die "Leerwaben" angesehen. Diese werden als "Lückenfüller" genutzt, man zahlt für sie eine volle Preisstufe, obwohl es darin keine Halte gibt. Wenn man von Neunkirchen mit der R6 nach St. Ingbert fährt, durchfährt man drei Waben und eine Leerwabe, welche die Fahrkarte gleich 1,20 € teurer werden lässt.

      Bin auf eure Meinungen zu dem Thema gespannt. :saint:

      LG
      Elon

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Elon“ ()

      Der SaarVV wurde ja damals mit dem ziel gegründet, dass keine der beteiligten Unternehmer weniger haben sollten als vorher.

      und natürlich fahren in SB, NK oder SLS mehr Leute Bus als auf dem Land.

      Die Großwarbe SB hatte aber auch vor Einführung der Kurzstrecke auch Nachteile, wenn man von Bübingen nach Kleinblittersdorf, von Altenkessel nach Völklingen wollte etc.

      und natürlich gibt es Leerwaben. Es wird aber auch km zurückgelegt und da keine Halte dort sind fehlen auch mehr Potentielle Fahrgäste, wie wenn zwischen IGB und Elversberg eine größere Siedlung wäre.

      Es gibt einfach kein vernünftiges Maß, Haltestellen oder km kann man auch nicht als maß nehmen.

      und mit Waben kann man es auch nicht allen Recht machen. Natürlich wäre es wünschenwert, wenn jede Gemeinde eine Wabe wäre und die Kreisstädte eine Großwabe, aber dann gibt es auch wieder welche die sich beschweren, da sie mehr bezahlen.

      und ein Saarland Ticket, bei dem jeder Bürger den selben Anteil trägt, wollen die meisten auch nicht, was natürlich die beste Variante wäre und die Kummunen oder das Land müssten den Rest ausgleichen, aber die sind ja hochverschuldet.

      Landkreisgrenzen, kommt es wieder darauf an, wo man wohnt.

      Das ganze Thema ist nicht einfach.

      Ich bin der Meinung:

      1.) ÖPNV auf das Land übertragen, welches sinnvolle Bündel ausschreibt.
      2.) Kurzstrecke, Gemeinde, Landkreis und Saarland Tickets in allen Ebenen. Eventuell noch 2-Landkreis Ticket.
      3.) ÖPNV Steuer auf Benzin und Diesel. Steuer ist eig der Falsche Ausdruck, es muss eine zewckgebundene Abgabge sein. ÖPNV Unternehmen, bekommen diese Abgabe natürlich erstattet.
      Zwei Sachen die Marc!? angesprochen hat gebe ich zu bedenken :
      Eine ÖPNV Abgabe auf Kraftstoffe und ein Saarlandticket bei dem jeder Bürger den selben Anteil trägt. Für beide Ansätze gilt, das dann auch überall die selbe Leistung angeboten werden muss. Also entweder in jedem Ort ein Verkehrsangebot wie in Saarbrücken oder Neunkirchen zum Beispiel. Oder in Saarbrücken oder Neunkirchen z.B ein Nahverkehrsangebot wie bei mir zu Hause. Ich wohne in einem Ort ,da läufste schon mal ne halbe Stunde zum Haltepunkt der DB. Busse fahren hier nicht. (Pech wenn man im Neubaugebiet an der Ortsrandlage bergauf wohnt?)

      Wie soll es begründet werden, wenn bei einem Saarland Ticket jeder Bürger ,(also nicht nur der Käufer des Tickets) einen einheitlichen Betrag dafür abdrückt und dann trotzdem nix von hat? Den ÖPNV gar nicht nutzen kann ? Den Begriff abdrückt benutze ich hier ganz bewusst.
      ​Eine ÖPNV Abgabe auf Kraftstoffe ist ebenfalls eine Ungleichbehandlung. Es dürfte sich auch schwer umsetzten lassen. Höchstens auf Bundesebene. Ohnehin gibt es da die Ökosteuer (was wird mit der eigentlich gemacht?) und die Mineralölsteuer.
      ​Außerdem wird der Nahverkehr schon durch Steuergelder finanziert. Aber nicht jeder Bürger zahlt Steuern, z.B Geringverdienende ,Schüler ,Studenten (gut, die haben ein Semesterticket), Ulli Hoeneß, Unternehmen, (die jedenfalls nicht so wie es wünschenswert wäre ) .

      ​Den ÖPNV auf das Land übertragen? Mehr Chaos könnten die auch nicht anrichten. Aber sonst ? Die haben von der europäischen Ausschreibungsgesetzgebung weniger Ahnung als so manches Verkehrsunternehmen (und erkennen eine Bus erst wenn sie dagegen laufen). Fühlt sich da jetzt jemand angegriffen? Gut ! Absicht !

      Ein gerechtes Tarifsystem wird es nie geben. Auch nicht dann, wenn man den ÖPNV kostenfrei anbietet. Dann wird er trotzdem immer noch durch Steuergelder finanziert. Also von einem geringen Teil der Bevölkerung.( Ausnahmen sie oben).






      Eine Steuer ist nicht zweckgebunden. Deshalb habe ich geschrieben der Falsche Ausdruck. Es muss eine ÖPNV Abgabe sein. Natürlich geht sowas nur auf Bundesebene.

      Selbst in SB oder NK gibt es ja schon eine Ungleichbehandlung in Sachen taktung ...

      Aber die Mindestanbindungen kann man ja über einen NVP saarlandweit festschreiben. Es gibt heutzutage ja schon unterschiede zwischen den Landkreisen oder auch Kirchturm denken, wie die Nichtanbindung der KVS in Richtung Heusweiler (Eiweiler).

      und die Wohnlage ist natürlich auch entscheidend. Aber nicht überall kann auch ein Bus hinfahren, außer man setzt auf Quatierbusse.

      Selbst in SB gibt es ja z.b. mittlerweile in der Moselstraße keine ÖPN Anbindung mehr oder die abgelegene Siedlung Gersweilers an der Saarstraße in der Nähe der Autobahn, wird nur von Schulbussen angefahren oder der obere Neuhauser Weg in Dudweiler Richtung A623. Hier hat man es trotz zeitweisem Ringverkehr der Linie 164 bisher nicht geschaft in Höhe der Ampelanlage eine Haltestelle einzurichten.

      Man darf auch nicht vergessen, die Saarländer werden mittelfristig immer weniger und der Schwund ist nicht in SB, sondern in den ländlichen Regionen. Weniger Einwohner macht einen attraktiven ÖPNV natürlich noch schwieriger.
      Wenn eine es eine ÖPNV Abgabe gäbe, dann hat auch jeder Anspruch auf die gleiche ÖPNV Leistung. Nix mit Mindestangebot das festgeschrieben wird. Da gibt es sowas wie den Gleichbehandlungsgrundsatz. Ich zahl doch nicht soundsoviel Euro im Jahr und hab nichts davon außer der Gewissheit in Ballungsgebieten einen zwanzigstunden ÖPNV Tag zu finanzieren.

      Wir entfernen uns aber vom Thema. Also, warum nicht :
      -Wabenzahl reduzieren. Alle Orte einer Gemeinde liegen in einer Wabe.
      -Wegfall der Großwaben und Leerwaben.
      -Ab 6 Waben ist die höchste Preisstufe erreicht.
      -Zwei verschiedene Schülertickets. Eins das nur in der Schulzeit auf festgelegten Relationen gilt dafür aber stark preisermäßigt ist. Ein weiteres das Kreis oder Landesweit gilt. Auf ein Zeitkartenangebot mehr oder weniger kommt s im Saar VV auch nicht mehr an.
      -Förderung der Saar VV Card. Dusseliger Weise hat man sich dazu entschieden diese nicht mehr in Bussen zu verkaufen, sondern nur noch als Plastikkarte auf Antrag auszugeben. Der Steigerung der Verbreitung ist das wahrscheinlich nicht dienlich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ralf Möller“ ()

      Die SaarVV Card müsste man wirklich mehr fördern. 90 % der Einzelfahrkartenkäufer wissen glaube ich nicht einmal, dass es sie gibt - genauso wenig, wie kaum einer weiß, dass man mit der BahnCard auch Rabatte bekommt.

      Die Reduzierung von Waben hätte auf jeden Fall günstigere Fahrpreise in ländlicheren Regionen zufolge, was meiner Meinung nach nicht verkehrt ist, da man so Kunden öfter in den Bus locken kann. Ich kann verstehen, dass für knapp 10 Euro für Marpingen - St. Wendel und zurück man den Bus oft nur für das Nötigste nutzt, obwohl es auf der Strecke auch z. B. ein Nachtbusangebot gibt.
      Die SaarVV Card gehört auch abgeschafft ...

      Ich bezahle 14 € um danna uf jede Fahrt Rabatt zu bekommen. Man könnte auch Tickets für alle Billiger machen und sich den Aufwand sparen,

      Das Problem mit den Waben ist, auch wenn es weniger sind, es ist ortsabhängig, wo man wohnt.

      Natürlich kann man argumentieren, dass die Gemeinde den ÖPNV für den täglichen Bedarf subventioniert und deshalb das Modell bevorzugt wird und nicht durch die "Weltgeschichte" zu fahren.

      Aber eins darf man nciht vergessen, dass System ist besser, als man für jeden Anbieter noch eine Karte benötige, auch wenn man dadurch Parallelverbindungen hatte und somit vlt einen besseren Takt, aber man musste mehrere Anbieter buchen.

      Ich sehe generell das System der vielen Anbieter kritisch. Natürlich muss es Wettbewerb geben, aber man kann ja einen Sublizensierungsanteil festschreiben.

      Bliestalverkehr ist ja auch mal wieder ganz großes Kino in Sachen Öffentlichkeitsarbeit.

      Man muss auch mal die Privaten hinterfragen, ob das jetztige Modell für Sie unter dem Strich so viel besser ist, als man früher für die DB Regio etc "nur" Fahrten ausgeführt hat.
      Abgeschafft gehört die Saar VV Card nicht. Für jemanden der zwei bis dreimal in der Woche den ÖPNV nutzt ist sie eine Möglichkeit den Kostenspagat zwischen Einzelfahrschein und Zeitkarte zu schaffen.

      ​@Marc!? : Was meinst du mit dem System der vielen Anbieter ? Als Anbieter haben wir nur den Saar VV. Du meinst vielleicht die verschiedenen Verkehrsbetriebe ? Das hat aber erst mal nichts mit diesem Thema zu tun. Ob die Privaten jetzt unterm Strich besser abschneiden als zu ihrer Zeit als Subunternehmer bezweifele ich auch. Die haben jetzt Kosten an der Backe, die vorher ihr Auftraggeber getragen hat. Das sehn wir dann in der nächsten Ausschreibungsrunde. Nach der Ausschreibung ist vor der Ausschreibung.

      ​Deine Aussagen zu " Finanzierung durch die Gemeinde" und "besseres System als man für jeden Anbieter noch eine Karte benötigte" sind mir nicht richtig verständlich. Möglicherweise fehlt da ein Wort das Aussageentscheidend ist.
      Seit Gründung 2005 wird diese Sau immer wieder durchs Dorf getrieben. Mittlerweile schon mit nem Rollator. Das Wabensystem wurde damals fast 1:1 von der RSW übernommen, welche bis auf wenige Linien am Anfang privatwirtschaftlich gefahren ist. Durch dieses Wabensystem war es der RSW möglich jahrelang zu überleben. Die Fehler liegen in der Vergangenheit. Man hat zu wenig gemacht um die Leute auf den ÖPNV zu bringen. Heute jammert man. Verantwortung will im Saarland keiner übernehmen. Und ganz ehrlich. Wer in nem Landkreis wohnt, kann auch die dortigen Einrichtungen nutzen und muss damit leben wenn das Verlassen der Kreisgrenze teurer wird. Schließlich bezahlt der LK ja nicht die Schulen und Busse des Nachbar LK. Leerwaben dienen nicht nur der Lückenfüllung, sondern auch der Überwindung von Distanzen. Ich konnte mit den Waben immer sehr gut leben. Relativ einfach wenn man einen Wabenplan hat. Und wenn man sieht, dass trotz der Verbundgründung bestimmte Haus- bzw. Stadttarife überlebt haben, dann sieht man doch wem ÖPNV was Wert ist und wem nicht.

      ​Ein gerechtes Tarifsystem kommt mit der Abrechnung nach KM und der elektronischen Fahrkarte, welche ja im Saarland seit über zehn Jahren existieren sollte. Aber das ist genauso wie mit den Wasserstoffbussen der Saarbahn die seit 2002 kommen sollten. Solange im Saarland nicht der Stahlbesen durch gewisse Reihen fegt und das Moos mitnimmt wird sich nix ändern. Es ist ja schon schön, dass man in SB 2 Jahre vor Verlust der Konzession erkannt hat, man muss was tun. Andere Betriebe haben 10 Jahre davor angefangen Ihre Strukturen auf Vordermann zu bringen.

      ​Machen wir uns nix vor. Der ÖPNV im Saarland und die Tarife haben auf lange Sicht keine gute Überlebenschancen, wenn nicht jetzt bald die Weichen gestellt werden. Und die kann man auf ein Streckengleis oder Abstellgleis stellen.
      *Glubberer*

      Generation Zugmutung schrieb:

      Seit Gründung 2005 wird diese Sau immer wieder durchs Dorf getrieben. Mittlerweile schon mit nem Rollator. Das Wabensystem wurde damals fast 1:1 von der RSW übernommen, welche bis auf wenige Linien am Anfang privatwirtschaftlich gefahren ist. Durch dieses Wabensystem war es der RSW möglich jahrelang zu überleben. Die Fehler liegen in der Vergangenheit. Man hat zu wenig gemacht um die Leute auf den ÖPNV zu bringen. Heute jammert man. Verantwortung will im Saarland keiner übernehmen. Und ganz ehrlich. Wer in nem Landkreis wohnt, kann auch die dortigen Einrichtungen nutzen und muss damit leben wenn das Verlassen der Kreisgrenze teurer wird. Schließlich bezahlt der LK ja nicht die Schulen und Busse des Nachbar LK. Leerwaben dienen nicht nur der Lückenfüllung, sondern auch der Überwindung von Distanzen. Ich konnte mit den Waben immer sehr gut leben. Relativ einfach wenn man einen Wabenplan hat. Und wenn man sieht, dass trotz der Verbundgründung bestimmte Haus- bzw. Stadttarife überlebt haben, dann sieht man doch wem ÖPNV was Wert ist und wem nicht.

      Ein gerechtes Tarifsystem kommt mit der Abrechnung nach KM und der elektronischen Fahrkarte, welche ja im Saarland seit über zehn Jahren existieren sollte. Aber das ist genauso wie mit den Wasserstoffbussen der Saarbahn die seit 2002 kommen sollten. Solange im Saarland nicht der Stahlbesen durch gewisse Reihen fegt und das Moos mitnimmt wird sich nix ändern. Es ist ja schon schön, dass man in SB 2 Jahre vor Verlust der Konzession erkannt hat, man muss was tun. Andere Betriebe haben 10 Jahre davor angefangen Ihre Strukturen auf Vordermann zu bringen.

      Machen wir uns nix vor. Der ÖPNV im Saarland und die Tarife haben auf lange Sicht keine gute Überlebenschancen, wenn nicht jetzt bald die Weichen gestellt werden. Und die kann man auf ein Streckengleis oder Abstellgleis stellen.


      Wasserstoffbusse bei der Saarbahn im Jahr 2002 ? Jeder der das geglaubt hat, glaubt auch was der Erbonkel aus Amerika einem so erzählt. Als Gedankenspiel ganz schön. Nur zu dem Zeitpunkt des Gedankenspiels waren die Dinger noch nicht mal Großserienreif.

      Die Aussage oben im Zitat : " Wer in einem Landkreis wohnt kann auch die dortigen Einrichtungen nutzen und muss damit leben wenn das Verlassen der Kreisgrenze teuer wird. ", finde ich .....! Wenn du in Otzenhausen wohnst, und darum geht es in dem besagten Artikel, und deine Kinder auf ein Gymnasium schicken willst kannst du natürlich eins der drei Gymnasien in der Kreisstadt nehmen. Sonst sind im LK St.Wendel keine Gymnasien. Nun kann es aber Gründe geben die gegen alle drei Gymnasien sprechen. Schlechter Ruf der Bildungsanstalt, gefährlicher Chemielehrer oder der Weg dorthin ist einfach zu weit. Dann bleibt nur der Weg über die Kreisgrenze. In diesem Fall nach Wadern. Es ginge auch Hermeskeil oder Birkenfeld, beides in Rheinland Pfalz. Keine Ahnung wie dort die Chemielehrer sind. Der Schulweg ist jedenfalls kürzer.

      Aber der Gedanke mit dem Stahlbesen auszukehren, der hat was. Ich würde den ganzen Saar VV aufkehren und in die Tonne werfen. Was hat der denn bisher gerissen?
      Hat er das ÖPNV Angebot verbessert ? Nö ! Wenn im Nahverkehr was verbessert oder geändert wurde, dann auf Initiative der Kommunen oder weil bei den Verkehrsunternehmen ein paar gute Leute mit guten Ideen arbeiten.

      Günstige Fahrpreise ? Egal wen man danach fragt : " Fahrpreise sind viel zu hoch ! Andere Verkehrsverbünde sind viel viel billiger ! " (Oder sind die dort vielleicht zu billig ?)

      Saar VV App und Echtzeitdaten ? Gibt's ! Teilweise ! Mensch, sowas mach ich doch erst ganz zum Schluss. Wenn der Rest funktioniert.

      Elektronische Fahrkarte ? Der ganz große Wurf ! Ein System zur Kontrolle der Fahrscheine, das Jahrzehnte lang durch einen einzigen Blick eines geübten Fahrers, Schaffners oder Fahrkartenkontrolleurs problemlos funktioniert hat wird durch ein piepsendes Blinklichtcomputerscheißdrecksdingelchen ersetzt. Und irgendjemand hat dafür auch noch Geld gekriegt. Glückwunsch !
      Übrigens soll es auch Elektronische Fahrkarten geben die fehlerhaft ausgestellt sind. Da wären dann gar keine Daten drauf.

      Bargeldlos bezahlen ? Das E Ticket als Guthabenkarte ? Ambitioniertes Vorhaben !

      Ja, es stimmt. Es liegen Fehler in der Vergangenheit. Und die Fehler lassen sich nicht mehr korrigieren.

      Also : Stahlbesen raus, den Saar VV in die Vergessenheit kehren und zurück zu den alten Strukturen. Es zeigt sich bei einem einfachen Verkehrsverbund wie dem Saar VV, das erzwungene Strukturen nicht klappen können. Siehe Europa oder Globalisierung.

      PS. Wer dieses Posting als Satire auffasst, kann dies gerne tun. Ich jedoch..... !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ralf Möller“ ()

      Zu den Wasserstoffbussen habe ich hier noch eine Marketingbroschüre liegen.

      ​Zum Thema Tarifverbund (SaarVV) und Aufgabenträgerverbund (z.B. RMV) möchte ich mich hier nicht nochmal auslassen. Die Unterschiede habe ich hier irgendwann schon mal erklärt auch was es in Bezug auf den SaarVV bedeutet.

      ​Zum Thema Fahrpreise und andere Verbünde habe ich mich hier auch schon mal ausgelassen. Flächenland vs. Ballungsraum usw....

      ​Das E-Ticket wird kommen. Mit einiger Verspätung aber es kommt. Der RMV und VRN testen auch schon die Luftlinientarife. Die ersten Ergebnisse liegen vor und sieht gar nicht so schlecht aus. Des weiteren ist es als Anfang gut mit den AboKarten zu testen. Die sind bezahlt und wenn die Infrastruktur funzt, funzt der Rest auch. Des Weiteren ist es in Deutschland nicht verboten Geld zu verdienen.

      ​Wenn man das zarte Pflänzchen Verbund in den letzten Jahren behutsam weiterentwickelt hätte und im Saarland gewissen Filz beseitigt hätte, dann könnte es heute ein Vorzeigeverbund sein. Alles in allem, bin ich immer noch glücklich darüber, dass es Ihn gibt. Unseren SaarVV sei 12 Jahren. Wer hätte das gedacht.
      *Glubberer*