Saarbahnausbau von Dudweiler nach Forbach

      Saarbahnausbau von Dudweiler nach Forbach

      Heute stand in der Saarbrücker Zeitung folgender Artikel

      https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/stadt-saarbruecken-plant-saarbahnstrecke-auszubauen_aid-2406721https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/stadt-saarbruecken-plant-saarbahnstrecke-auszubauen_aid-2406721

      Demnach ist im Verkehrsentwickungsplan der Bau einer Saarbahnstrecke von Dudweiler über die Uni bis nach Forbach vorgesehen. Bin bloss mal gespannt, ob dieser Plan auch umesetzt werden kann. Interessant ist es auf jeden Fall.

      Der Plan kann überhaupt nur umgesetzt werden, wenn die Strecke nach Forbach gebaut wird.

      und am sinnvollsten ist dann natürlich die Variante als klassische Straßenbahn. Die andere Variante ist zwar günstige aber der Nutzer für die Saarbrücker ist geringer.

      Die Variante zur Uni hört sich interessant an und ist gerade auch für den Meerwiesertalweg sinnvoll. Nur darf man nicht vergessen, dass auch viele Studenten auf der anderen Strecke via LVA und Ilseplatz wohnen inklusive HTW.

      und Richtung Dudweiler ist der Hauptweg von dem missglückten Fahrplan 2006/07 mal abgesehen eben nicht die Hauptstraße, wie aktuell 136,138 und 163 fahren, sondern die Wohngebiete links und Rechts, wie die 101 udn 102 abwechselnd fahren.
      Überlegungen zu Saarbahn-Ausbau nach Forbach / Saarbahn-Weiterbau kein Tabu mehr
      SR und SZ berichten und greifen das Thema Stadtbahnerweiterung wieder auf.


      Der VCD Landesverband Saarland bemüht sich seit mehreren Jahren das Thema Stadtbahnerweiterung und TramTrain in den
      Fokus der Bevölkerung und der Politik zu bringen.

      Nun könnten sich die Bemühungen des VCD lohnen, denn viele Gespräche mit den Redakteuren von SZ und SR haben wohl das
      Interesse am Projekt einer Erweiterung der Saarbahn, zunächst in Richtung Forbach, geweckt.

      saarbruecker-zeitung.de/wirtsc…ahn-weiterbau_aid-2491489

      sr.de/sr/home/nachrichten/poli…e_ausbau_saarbahn100.html

      saarland.vcd.org/fileadmin/use…au_Forbach_31.07.2017.mp3

      Interview mit Peter Edlinger /SR Aktueller Bericht

      saarland.vcd.org/der-vcd-im-sa…weiterbau-kein-tabu-mehr/
      Forbach als Straßenbahn oder Schiene??


      Straßenbahn ist doch auch Schiene... :thumbup:

      Also wenn schon Stadbahn, dann muss sie dort fahren wo die Menschen wohnen.
      Die Bahnstrecke wird schon bedient und sehr wahrscheinlich auch wieder öfter ohne Umsteigen in Forbach nach Metz.
      Für die Eisenbahn kann die Reaktivierung des Halts in Stiring Wendel nützlich sein.

      Die Saahrbahn (Tram Train) muss aber schon zwischen Saarbrücken und Forbach auf eigenen Gleisen durch die Wohngebiete und Gewerbegebiete fahren (dort wo es technisch und vom Platz her machbar ist).

      Eine Erweiterung mit der kleinen Schleife (Rosseltal) kann auch über bestehende Bahnlinien erfolgen, ebenso die große Schleife über das Bisttal.

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      Es ist ja bekannt, dass ich kein Fan der Saarbahn bin. Für mich ist die Saarbahn ein reines Politikum, da haben sich wieder einige Leute ein schönes Denkmal gebaut. Entsprechend kritisch sehe ich einem weiteren Ausbau. Aktuell gibt es eine Linie, die eigentlich viel zu lange ist schon nicht zuverlässig läuft. Dazu kommen die Fahrzeuge, die für den Zweck ausgestattet und einfach "alt" sind. Man hat sich am Karlsruher Modell orientiert und etwas geschaffen, was dem Sprichwort "wie gewollt und nicht geekonnt" absolut gerecht wird.

      Bevor man sich also Gedanken über einen weiteren Ausbau der Saarbahn macht, sollte man das vorhandene System optimieren. Die Fahrgäste aus Riegelsberg und dem Köllertal haben jetzt schon Angst vor dem nächsten Winter, wenn bei Frost nix mehr geht und ein funktionierender SEV einfach nur ein frommer Wunsch bleibt.
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      Ich denke wir sind uns einig, dass das Modell in der innenstadt und auf der Oberen Saar strecke aber der richtige Schritt war?

      Naja die fahrzeuge haben schon 20 Jahre auf dem Buckel wie die Zeit vergeht.

      Auch die Strecke nach Riegelsberg Süd als zentraler Knotenpunkt war der richtige Schritt in meinen Augen. Aber hier hätte man einfach das Projekt stoppen sollen.

      Die fertige Bahnstrecke nach Grosrosseln wäre eine wirkliche Option gewesen. Damals noch mit Fahrdraht auf der kompletten Strecke, aber das hat man leider verschlafen.

      @ Busjunge175
      Der Clou an der Sache ist ja, dass die Strecke nach Forbach von der EU gefördert wird. Erst deshalb gibt es ja Diskussion.

      Marc!? schrieb:

      Ich denke wir sind uns einig, dass das Modell in der innenstadt und auf der Oberen Saar strecke aber der richtige Schritt war?


      Meiner Meinung nach nicht. Die Idee ist zwar gut, aber die Umsetzung ist auch hier eine typisch saarländische Lösung: wie gewollt und nicht gekonnt.

      Eine richtige, reinrassige Straßenbahn hätte Saarbrücken mehr gebracht, als die Saarbahn. Denn diese hätte man problemlos in die Stadtteile erweitern können. Man hätte auch nicht zwingend mit 1435 mm Spurweite arbeiten müssen und Fahrzeuge in anderen Abmessungen nehmen können. Spätestens oben auf dem Rastpfuhl hätte Schluss sein müssen, mit einer schönen Station, an der man auf die "Umlandbusse" umsteigen kann. Dadurch müsste man sich nicht immer die Blöße geben, dass die SaarBahn bei Frost nicht über das Siedlerheim hinaus fahren kann. Ich für meinen Teil finde das nämlich peinlich...

      Im selben Atemzug hätte sich die Politik dafür stark machen müssen, die Bahnstrecke von Saarbrücken über Saargemünd nach Strasbourg zu erhalten und den Takt auszubauen. Und es tut niemandem weh, wenn er dann am 1 Euro-Bahnhof runter zur Straßenbahn flitzt, die aber durch ein kleineres, besser ausgebautes Netz öfter fährt.

      Die Verkehrspolitik im Saarland ist eine Katastrophe, genau wie der Zustand der Verkehrsinfrastruktur. Und man ist auch nicht gewillt, daran was zu ändern: man könnte ja versehentlich der in der Regio ansässigen Autoindustrie schaden. Genau so hab es zu hören bekommen von einem Mitglied des Landtages. Da stellt sich mir die Frage: geht's noch?
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      Die Idee vom Siedlerheim noch bis Riegelsberg Süd fand ich nicht schlecht, um so die Busse von der Autobahn zu holen und in Riegelsberg Süd einen Attraktiven Umsteige Bahnhof zu realisieren.

      Nur der Weiterbau ist in dieser Form einfach Pfusch. Riegelsberg ist total zerschnitten und die Bahn schleicht ja mehr durch Riegelsberg als sie fährt.

      Die Variante wäre gewesen dort zu stoppen oder den mal angedachten Tunnel zu realisieren mit U-Bahnhof in Höhe Rathaus und auftauchen wieder unten in Güchenbach.

      Das Problem ist doch, dass die Saarbahn jeden anbinden will, aber dadurch die Fahrtzeit nach Lebach nicht attraktiv ist und durch die teils eingleisige Strecke ist wenig Luft im Fahrplan für Sprinter.

      Auch haben viele abgelegen Ortsschaften durch die Saarbahn eine schlechtere Anbindung, wie vorher, durch den Fahrweg zwischen Walpershofen und Güchenbach.

      Ich habe ja nichts zu sagen, aber für mich wäre eine Option gewesen, die kurzfahrten nach Heusweiler im 60 Minuten Takt, Abends nur bis Güchenbach mit direkter Rückfahrt durchzuführen und dafür einen vollwertigen Bus ab Güchenbach einzusetzten, der auch die abgelegen Ortslagen anbindet.