Stand der Dinge: Aufarbeitung des DB 19-533

      Auch diese Woche wurde wieder am DB 19-533 gearbeitet:
      • die "Großbaustelle" Boden im Heckbereich wurde fortgeführt, hier waren noch ein paar kleine Anpassungen notwendig. So mussten Löcher gebohrt und Gewinde geschnitten werden, rund um Bohrlöcher wurde die Grundierung nochmal verstärkt. Da wir die verwendesten Schutzlacke und Spezialkleber immer ausgiebig aushärten lassen, ziehen sich die Arbeiten im Innenraum etwas in die Länge. Im Mai wird der Bodenbelag wieder eingeklebt.
      • 2 Sitzgestelle wurden vom Polster befreit, großzügig entrostet, grundiert und in schwarz matt lackiert
      • 1 Sitzgestell wurde ebenfalls "entblättert", entrostet und grundiert.
      • Ein Blechkasten, der im Heckbereich neben der Rückbank verbaut wird, wurde gereinigt, entrostet und ebenfalls grundiert.
      Nach knapp 3 1/2 Stunden (inkl. Auf- und Abbau der Gerätschaften, aufräumen und sauber machen) waren die Arbeiten abgeschlossen. Im Stamm-Café der Arbeitsgruppe wurden dann die nächsten Schritte besprochen und natürlich wurde auch "Gudd gess".

      Bilder und Informationen zum Verlauf der Arbeiten gibt es immer ganz aktuell auf der Facebook-Seite des Busses: DB 19-533: Ein Bahnbus für das Saarland
      Dieser Beitrag wurde umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben und Wörtern von weggeworfenen Spammails, geschrieben und ist daher zu 100% digital abbaubar!
      Nach längerer Funkstille gibt es mal wieder ein paar Neuigkeiten:

      Der DB 19-533 hat bereits im Oktober letzten Jahres den Besitzer gewechselt. Der im Oktober 2016 neu gegründete Verein "HistoBus Saarland e.V.", der aus dem Arbeitskreis Bahnbus hervor ging, hat das Fahrzeug von den Naherverkerhsfreunden übernommen. Das Ziel belibt unverändert: der Wagen soll wieder rollen!

      Ende 2016 musste der O 307 kurzfristig umziehen: von Wellesweiler ging es nach Losheim, wo er nun untergebracht ist. Die Überführung auf eigener Achse verlief insgesamt gut, bis auf eine klitzekleine Panne: in Nunkirchen, unweit seiner früheren Heimat, bliebt der Bus plötzlich stehen. Die Gänge ließen sich nicht mehr schalten. Ein Schock für die Vereinsmitglieder, die samt Werkstattwagen unterwegs waren. Dann gab es Entwarnung: der Stand der Kupplungsflüssigkeit war zu niedrig. Flüssigkeit aufgefüllt, weiter ging es nach Losheim.

      Aktuell laufen vorbereitende Maßnahmen: dem Verein stehen Räume zur Verfügung, die zum Einlagern der zahlreichen Ersatzteile genutzt werden sollen. Wenn deren Ausbau fertig ist, wird der Oldie "leer" gemacht und die sanierung des vorderen Teils beginnt. Am Heck müssen noch Kleinigkeiten gemacht werden.

      Es geht nur zäh voran, aber es wird. Schuld daran sind unter anderem organisatorische Dinge und Verzögerungen bei der Eintragung des Vereins. Aktuell ist der Verein im Internet nur bei Facebook vertreten. Wer mehr erfahren möchte, wird -auch ohne Registrierung- auf der dortigen Seite des Vereins fündig: HistoBus Saarland e.V. bei Facebook
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      Tobi schrieb:

      ...Die Überführung auf eigener Achse verlief insgesamt gut, bis auf eine klitzekleine Panne: in Nunkirchen, unweit seiner früheren Heimat, bliebt der Bus plötzlich stehen. Die Gänge ließen sich nicht mehr schalten....
      Heimatgefühle. Man verweilt halt gerne mal an den Orten seiner Vergangenheit ;) .

      Nebenbei bemerkt: Schön, daß der Bus eine Zukunft hat. Und vielleicht wird irgendwan der Begriff Sonderfahrt eine kleine Quelle der Erhaltungsfinanzierung.

      Der Wünschtvielgeduldbeidererhaltunggünter
      Ich hasse Fastfood :cursing: ! Ich gehe lieber zum Schnellimbiss ^^ .
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